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Jüdische Familien verklagen Ungarn und mehrere Staatsbahnen


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Verfasst am: 10.06.2012 17:40
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 717
Es wird zwar in diesem Forum genau so interessieren wie der sprichwörtliche Sack Reis, aber ich versuche es noch mal icon_wink.gif

"Gegen ungarische Staatsunternehmen sind in den USA derzeit eine Reihe von Klagen im Zusammenhang mit Enteignungen während der Schoah anhängig. Ebenso wie die französische Staatsbahn SNCF, die slowakischen Bahnen, die niederländischen Eisenbahnen oder die Deutsche Bundesbahn, die immer wieder mit gleichgelagerten Vorwürfen und auch Klagen konfrontiert werden, steht die ungarische Staatsbahn MAV in den Staaten vor Gericht. Wie vielen andere Bahnunternehmen in den besetzten Ländern wird auch der MAV vorgeworfen, sich an Deportationen von Juden bereichert zu haben."

http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.2423.html

Toleranz ist heilbar!
Verfasst am: 10.06.2012 18:33
Joerg56
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 381
Ich denke nicht das es wie der "übliche Sack Reis" interessieren sollte!

Wobei ich erstaunt bin was einem so alles einfallen kann um an Geld zu kommen. Erstaunt und erschüttert sollte man sein. Wenn diese Leute den Prozess gegen die Bahn gewinnen, dann kommt als nächstes ein Prozess gegen die Waggonbauer? Holzlieferanten? Wer hat noch alles an diesem Wahnsinn verdient?

Was kommt noch alles? Wofür sollen noch die Enkel und Urenkelgeneration bezahlten?

Irgendwann muss das mal ein Ende finden.
Verfasst am: 10.06.2012 19:51
Karin
Admin
Dabei seit: 17.07.2005
Beiträge: 1954
"Joerg56" schrieb:

Ich denke nicht das es wie der "übliche Sack Reis" interessieren sollte!

Wobei ich erstaunt bin was einem so alles einfallen kann um an Geld zu kommen. Erstaunt und erschüttert sollte man sein. Wenn diese Leute den Prozess gegen die Bahn gewinnen, dann kommt als nächstes ein Prozess gegen die Waggonbauer? Holzlieferanten? Wer hat noch alles an diesem Wahnsinn verdient?

Was kommt noch alles? Wofür sollen noch die Enkel und Urenkelgeneration bezahlten?

Irgendwann muss das mal ein Ende finden.

Da muss ich Dir mal ohne Vorbehalte zustimmen, weil es wohl nicht nur die Enkel und Urenkel sind die bezahlen müssen, sondern es auch die Enkel und Urenkel sind die das Geld einklagen.
Wieviele von denen die den Holocaust überlebt haben sind heute aus Altersgründen denn noch am Leben? Sie hätten ein Recht auf Entschädigung,(wenn man solche Vorgänge wie sie damals stattfanden überhaupt mit Geld wieder gut machen kann) alles andere sehe ich nur als "Geldschneiderei" an.
(Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel)
Karin

Ich bin nicht unintelligent, ich hab nur Pech beim Denken!icon_wink.gif
Verfasst am: 10.06.2012 23:10
Vina
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 12.10.2009
Beiträge: 604
Jörg, Karin, daß kann ich nur unterstreichen. Jetzt muß mal Schluß sein mit der ewigen Entschädigung, wobei es nur noch ums Geld geht und sonst nichts Anderes. Die den Holocaust überlebt haben; davon leben wahrscheinlich nicht mehr sehr viele.
Ich finde es dreist, daß deren Nachfahren immer fortwährend Entschädigung, von uns jetzigen Generationen und unseren Nachkommen, in Form von Geld, Geld, Geld wollen.

Es war schlimm was damals mit den Menschen passiert ist und ich hoffe, daß sich so Etwas niemals wieder wiederholt.

Tatsache ist aber, Ich und meine Generation war daran nicht beteiligt, meine Kinder nicht, meine Enkel nicht und deren Nachfahren auch nicht.





LG Viná http://www.comicguide.net/images/smilies/befehl.gif
-------------------------------------------------
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

Voltaire
Verfasst am: 11.06.2012 09:11
Marianne
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 02.09.2005
Beiträge: 1245
Was mich auch erstaunt ist, das die Überlebenden selbst wohl gar nicht diese Forderungen stellen, sondern eher von den Nachkommen.
Von den noch Überlebenden wird das wohl eher nicht der Fall sein.

Beharrlichkeit führt zum Ziel!
Verfasst am: 11.06.2012 09:55
Willipitschen
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 2162
Das sehe ich etwas anders. Es ist ja auch von Enteignungen die Rede, da haben die Kinder und Enkel schon ein Recht zn klagen, denn dadurch wurde ihr Erbe gechmälert.

Nach der Wende sind doch die Westdeutschen, die im Osten enteignet wurden, zu den Gerichten gegangen, und haben ihren Besitz zurück verlangt, und auch bekommen..

Mit Sicherheit waren dort auch Kinder oder Enkel dabei.
Warum soll das in Ungarn nicht möglich sein?



Verfasst am: 11.06.2012 10:31
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 717
Hallo Joerg, Karin, Marianne und Willipitschen,

wenn, wie im letzten Absatz beschrieben, alle Möglichkeiten genutzt wurden, verstehe ich nicht ganz was eine Klage in Amerika bringen soll:

“ Seit 1990 versuche man seitens der Familie aktiv „…“ erfolglos“…“durch alle ungarischen Instanzen endeten vor zwei Jahren mit einer Niederlage.“

Einerseits ist es doch weniger eine Frage der Generationen welche die Gerechtigkeit einfordert. Sondern die Gerechtigkeit selber. Wenn ich die Kommentare richtig verstehe, scheint, bis auf Willipitschen, bisher jeder zu denken, dass Verbrechen (staatlich sanktionierter Diebstahl), mit dem Ableben der Opfer, kein Thema mehr ist. Ob das so sein kann weiß ich nicht.

Andererseits kennt das Gesetz auch Verjährungsfristen und nach meinem Kenntnisstand verjährt, außer Mord, alles Andere nach einer Frist.





Toleranz ist heilbar!
Verfasst am: 11.06.2012 10:45
Willipitschen
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 2162
Verjähren tut es aber nur, wenn zwischendurch kein Anspruch gestellt wird.

In Ostdeutschland war das etwas anders. Man hat die Immobilien von Republikflüchtige enteignet, hat aber das Grundstück im Katasteramt nicht auf den neuen Besitzer überschrieben.

Vielleicht war das in Ungarn auch so.

Und wenn Jemand in Amerika klagt, wird der Rechtanwalt nur bei Erfolg bezahlt.
Der würde sich doch keine Arbeit annehmen, wenn kein Chance auf Erfolg da wäre.

Verfasst am: 11.06.2012 11:27
Alex
Urlauber
Durchflieger
Dabei seit: 01.02.2010
Beiträge: 66
"Joerg56" schrieb:

Ich denke nicht das es wie der "übliche Sack Reis" interessieren sollte!

Wobei ich erstaunt bin was einem so alles einfallen kann um an Geld zu kommen. Erstaunt und erschüttert sollte man sein. Wenn diese Leute den Prozess gegen die Bahn gewinnen, dann kommt als nächstes ein Prozess gegen die Waggonbauer? Holzlieferanten? Wer hat noch alles an diesem Wahnsinn verdient?

Was kommt noch alles? Wofür sollen noch die Enkel und Urenkelgeneration bezahlten?

Irgendwann muss das mal ein Ende finden.


Man muss sich ja nur ansehen, von *wem* diese Forderungen kommen. Das man wegen Betrügereien aufgeflogen ist, ist noch nicht so lange her, daran wird man sich bei der JCC noch erinnern. Im Rest der Welt übrigens auch.
Mein Grossvater hat einem Lokomotivführer eine Semmel verkauft. Werde ich jetzt verklagt?
Ich gebe Joerg völlig recht, diese jüdische Geldeinklagerei muss ein Ende nehmen. Von den unsäglichen deutschen Waffengeschenken an Israel noch ganz zu schweigen.

Glauben Sie mir, ich kenne mich da aus.
Verfasst am: 11.06.2012 13:30
Willipitschen
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 2162
"Alex" schrieb:



Man muss sich ja nur ansehen, von *wem* diese Forderungen kommen. Das man wegen Betrügereien aufgeflogen ist, ist noch nicht so lange her, daran wird man sich bei der JCC noch erinnern. Im Rest der Welt übrigens auch.
Mein Grossvater hat einem Lokomotivführer eine Semmel verkauft. Werde ich jetzt verklagt?
Ich gebe Joerg völlig recht, diese jüdische Geldeinklagerei muss ein Ende nehmen. Von den unsäglichen deutschen Waffengeschenken an Israel noch ganz zu schweigen.



Das ist mir zu rassistich, um darauf zu Antworten.
Gerade wir Deutsche sollen uns da zurück halten




 
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