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Gesundheitswesen


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Verfasst am: 05.01.2012 09:18
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 717
Bericht Deutschlandfunk


Zwischen Medizintourismus und Ärzteflucht - Ungarns Gesundheitssystem ist krank

Der gute Ruf der ungarischen Mediziner bringt Geld ins Land. Während eines Kurzurlaubs lassen sich in Ungarn jedes Jahr Tausende Ausländer preiswert die Zähne reparieren, die Falten glätten oder eine Badekur verabreichen. Es gibt aber auch Ausländer, die länger bleiben.

Die Zahl der finanzstarken deutschen Abiturienten, die in Ungarn studieren, steigt.

An der traditionsreichen Semmelweis-Universität in Budapest können die angehenden Ärzte Seminare in ihrer Muttersprache besuchen.

Den Ungarn selbst hat ihr Gesundheitssystem allerdings wenig zu bieten.
Dem wirtschaftlich angeschlagenen Staat fehlt das Geld, um seine Ärzte ausreichend zu bezahlen. Viele von ihnen suchen sich deshalb Arbeit im Ausland - ungarische Patienten haben dann das Nachsehen.

Ohne "Dankeschön-Geld" müssen sie lange auf eine Behandlung warten, und ins Krankenhaus bringen sie das Nötigste besser selbst mit; neben Zahnbürste und Schlafanzug am besten auch den eigenen Pfleger.

Ungarns Gesundheitssystem braucht eine Reformtherapie. Das weiß auch die mächtige Regierung Viktor Orbáns.

http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/gesichtereuropas/1622275/




Toleranz ist heilbar!
Verfasst am: 05.01.2012 10:00
Basti
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 25.02.2008
Beiträge: 1356
Nun ja,das Problem ist allerdinsg so alt wie die junge Demokratie in Ungarn.
Das Problem ist die Schattenwirtschaft.Und die wird nicht günstiger.
Man kann jetzt leicht sagen,okay meldet alle an.Schreibt Rechnungen.

Aber von was.....ich zahl jetzt im Monat ein Paket von 37.000.-
Da geht das meiste über 23.000.- für Rentenversicherung drauf.Der Rest auf Krankenversicherung und Einkommenverischerung.
Okay sagt man ,das ist nicht viel.
Aber wenn du hier 12 x Ft.- 37.000.- erarbeiten darfst,ist das máchtig viel Geld.
Weil es ist ja nicht der einizige Pusten.Fast dasselbe will allein noch die Steuerberaterin haben.



WIR ROCKEN DEN BALATON!
Verfasst am: 05.01.2012 10:55
Joerg56
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 383
Du hast natuerlich recht gerkaiser, das ungarische Gesundheitssystem bedarf dringend einer umfassenden Reform. Allein der Umstand das die derzeitige Regierung dieses auch weis, macht es insgesamt gesehen nicht einfacher.

Wenn du dir die gestrigen Meldungen der Medien ansiehst, dann weist du auch welchen Finanzbedarf zu horrenden Zinsen Ungarn allein im Januar braucht.

Daraus noch eine Krankenreform zu finanzieren wird wohl gaenzlich unmoeglich sein/werden. Somit werden wohl die schwächsten, die alten, die Kranken, wieder auf der Strecke bleiben. Wartelisten in Krankenhäuser werden länger und das "Dankeschön Geld" wird steigen.

Einen Ausweg daraus? Ich denke mal das ganze wird mit einer Fehlanzeige scheitern.
Verfasst am: 05.01.2012 17:34
Karin
Admin
Dabei seit: 17.07.2005
Beiträge: 1958
Na, ich könnte das Gesundheitssystem schon mal reformieren ohne dabei zusätzliches Geld auszugeben.Nur würde ich dafür wohl gelyncht werden.
Man muss nur mal ins Krankenhaus gehen in eine ambulante Abteilung, da fallen einem die Augen aus dem Kopf, wieviele weißbekittelte weibliche Wesen da herumsitzen.Ich dachte mir als ich es sah, die müssen sich ja erstens tot treten und 2 tot langweilen.Was machen die da alle blos? Es waren keines falls nur Assistentinnen, die der Zahnarzt logischerweise benötigt.
Dann geht man mal auf Station da fehlen hinten und vorne die Pfleger/innen.
So gesehen im Krankenhaus hier
1. ambulante Zahnchirugie und
2.Onkologie
Was würde wohl (rein theoretisch )passieren wenn man da eingreifen würde???


Ich bin nicht unintelligent, ich hab nur Pech beim Denken!icon_wink.gif
Verfasst am: 05.01.2012 19:25
Joerg56
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 383
Ich durfte das ungarische "Krankenhaussystem" in Dombovar auch schon einmal wegen eines Problems am Ellenbogen in Anspruch nehmen und fühlte mich rund um gut versorgt. Nachdem die Röntgenbilder fertig waren, hatte ich den Eindruck es wurde ein Kongress einberufen um das Ergebnis zu diskutieren - Ironie aus

Wenn ich es richtig erinnere waren es wohl 5, 6 Leute in Kitteln die die Roentgenbilder besprachen, was wohl vielleicht etwas zuviel des guten ist?
Verfasst am: 08.01.2012 12:22
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 717
"Karin" schrieb:

Na, ich könnte das Gesundheitssystem schon mal reformieren ohne dabei zusätzliches Geld auszugeben.Nur würde ich dafür wohl gelyncht werden.
Man muss nur mal ins Krankenhaus gehen in eine ambulante Abteilung, da fallen einem die Augen aus dem Kopf, wieviele weißbekittelte weibliche Wesen da herumsitzen.Ich dachte mir als ich es sah, die müssen sich ja erstens tot treten und 2 tot langweilen.Was machen die da alle blos? Es waren keines falls nur Assistentinnen, die der Zahnarzt logischerweise benötigt....
Dann geht man mal auf Station da fehlen hinten und vorne die Pfleger/innen.
So gesehen im Krankenhaus hier
1. ambulante Zahnchirugie und
2.Onkologie
Was würde wohl (rein theoretisch )passieren wenn man da eingreifen würde???



Was soll denn da passieren? Wenn die nicht einen Arbeitsvertrag haben der ihnen explizit das herumstehrecht in einer definierten Abteilung garantiert, das möchte ich mal anzweifeln, haben die einen Vertrag mit dem Haus als z.B. Krankenpflegekraft. Damit unterliegt der Einsatzort dem Direktionsrecht des Arbeitgebers. Er müsste sich halt nur mal drum kümmern 

Toleranz ist heilbar!



 
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