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Ungarische Hauskredite über Schweizer Franken


Autor Nachricht
Verfasst am: 06.03.2011 15:32
Karoly
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 17.08.2008
Beiträge: 720
Ein ungarischer Freund, dem wie ca. 1 Million ungarischen Hausbesitzern das gleiche Schicksal droht, sein Haus zu verlieren, hat neue Hoffnung geschöpft. Wie viele seiner Leidensgenossen auch hat er sein Haus mit einem Schweizer Franken-Kredit finanziert. Inzwischen sind die extrem gestiegenen monatlichen Raten für die meisten nicht mehr aufzubringen. Jetzt erhielt er von einem Bekannten einen Tipp, dass sich eine Gruppe ungarischer Rechtsanwälte zusammen geschlossen habe, um diesen Geschädigten zu helfen.
Sie agieren unter "Fehér kémény" und sind auch unter diesem Begriff im Internet zu finden.

http://www.feherkemeny.hu/

Leider reicht mein ungarisch nicht aus, das Wesentliche in deutsch zu bringen. Vielleicht hilft mir ein Forumsmitglied dabei. Angeblich sollen viele der aufgeführten Regelungen, was in diesen speziellen Fällen die Arbeitsweise der Banken angeht, auch für das gesamte Europa zutreffen. Könnte mir durchaus vorstellen, dass es dem einen oder anderen behilflich ist. Viele Ungarn, die es betrifft, haben leider sehr oft nicht die nötigen Informationen. Ist nur eine Überlegung von mir, da mein ungarischer Freund von dieser Hilfe ganz überzeugt ist.
Gruß Karoly
Verfasst am: 06.03.2011 19:02
bennie
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 05.02.2006
Beiträge: 666
Hallo Karoly, du brauchst ja kein Ungarisch zu kennen um dies zu lesen, aber ein bischen kombinationsvermögen schon.
Wenn du dein link anklickerst dan erscheint rechts oben ein fach wo du deine sprache eingeben kanst, und schon wirt es ubersetzt 'icon_eek.gif'
Erst jetzt kommt es auf das kombinationsvermögen des lesers an.

Also ich würde sagenicon_frown.gifobwohl das thema sehr ernst ist) VIEL spas.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.2011 um 19:04.]

Nur wenn man alles versucht hat, kan man sagen:Es ist Unmöglich
Verfasst am: 06.03.2011 19:27
bennie
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 05.02.2006
Beiträge: 666
Im grunde schliesst es an Karoly`s artikel an.
Der staat lasst seine einwohner verkümmern aber man nimmt, weil man die EU vorsitz hat ausländer in eine schwierige lage auf.

Tja , da habe ich doch so eben das folgende gelesen:

Ungarn ist in der lage, einer anstrom von flüchtlingen zu managen, hat das amt fur staatsburgerschaft auf Kossuth radio mitgeteilt.
Das Ungarn nicht direkt das haupziel von flüchtlingen ist, mag klar sein sagte sagte István Eördögh es künnen ein par hunderd, aber auch ein par tausend sein.

Er sagte das Ungarn mit EU-präsidentschaft die flüchtlinge in vorbildlicher weise behandele müße.

Denke nicht das ich diskriminiere, ich lebe ja in so ein multi culti geselschafft.

Was aber zu bedenken ist, ist das dass land schon so viel verschüldüngen hat das man die schüldenlast pro kopfs der bevölkerung nicht noch großer werden lassen kan.

Ubersetzt aus Hungary around the clock. Und meine pers. meinung dazu.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.2011 um 19:43.]

Nur wenn man alles versucht hat, kan man sagen:Es ist Unmöglich
Verfasst am: 06.03.2011 23:09
Karoly
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 17.08.2008
Beiträge: 720
Hallo bennie,
so viel Kombinationsvermögen habe ich schon, doch die Übersetzungen von Google sind oft total verdreht. Es kommt immer wieder recht unverständliches Zeug heraus. So viel Verstand musst du mir schon zumuten, bennie. Habe lange genug in der PR Branche (Zeitungswesen) gearbeitet und auch ein entsprechendes Studium absolviert. Aber dies nur zu deiner Information.
Gruß Karoly
Verfasst am: 08.03.2011 08:01
bennie
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 05.02.2006
Beiträge: 666
Recht hast du wenn du schreibst das die google ubersetzungen nicht viel vorstellen ,aber in diesen fall ist schon die geschichte zu distilieren.
Man mus sie dan erstmal abdrucken und dan lesen. Um ein zusamenhang zu bekommen schreibt man es in die richtige folge.

Nur wenn man alles versucht hat, kan man sagen:Es ist Unmöglich
Verfasst am: 09.03.2011 11:13
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 718

Das was da den Häuslesbauern geschieht ist doch völlig normal in einer "Freien Marktwirtschaft". Da nimmt jemand einen Devisenkredit auf zu klar definierten Bedingungen. Er zahlt in einer nicht stabilen Währung zurück. Daher hat er einen varialben Zinssatz um das Risko des Kreditgebers abzumildern. Nun verliert die heimatliche Währung proportional zum Devisenkredit an Wert. Die Folgen sind entweder höhere Tilgungssätze oder Verlängerung der Laufzeit mit entsprechender Zinsanhebung.

Was kann der Staat dafür und was soll er dagegen machen? Nicht der Staat ist der Vetragspartner sondern die Einzelperson. Jeder Versuch der Regierung hier einzugreifen wird scheitern müssen, weil es gegen die Grundsätze des freien Handels vestößt.

Man hat eben nicht nur Rechte sondern auch eine Informationspflicht. Das Risiko eines variablen Zinssatzes hätte vor Vertragsabschluß bekannt sein können. Es wird hier, wie so oft nicht um humanitäre oder soziale Überlegungen gehen, sondern lediglich um die Umverteilung von Vermögen.

Und natürlich wird der Staat darunter leiden, weil die Gelder in die Schuldentilgung fließen und nicht in den Konsum, wovon der Staat erhebliche Steuern ziehen würde.

Toleranz ist heilbar!
Verfasst am: 09.03.2011 16:49
Marianne
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 02.09.2005
Beiträge: 1227
Naja, teils hast du recht. Aber die meisten Verträge wurden ja schon VOR dem Beitritt Ungarns in die EU abgeschlossen. Woher sollten denn da die Menschen wissen, wie sich da eine Wirtschaftskrise (womit die Menschen hier in H ja überhaupt keine Ahnung hatten was da vor sich geht), passieren würde. In D ja genau das gleiche . Wenn die Banken un d ihre Vertreter die Menschen auf die übelste Weise da ausgetrickst haben, kann man hinterher nicht nur den Vertragsabschliessern die Schuld geben. Wer von den Otto Normalverbrauchern kennt sich denn schon mit den Tricks der Banken aus? Es ist doch heute schon wieder alles im vollen Gange, im Gegenteil nur noch teilweise vielschlimmer.

Beharrlichkeit führt zum Ziel!
Verfasst am: 09.03.2011 19:53
Basti
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 25.02.2008
Beiträge: 1340
Damals waren die Kredite günstig.....daher lieber weniger Kredite.....

WIR ROCKEN DEN BALATON!
Verfasst am: 09.03.2011 20:26
waldi
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 22.06.2007
Beiträge: 2728
Ich bin hier völlig der Meinung von gerkaiser!
Wer einen Kredit aufnimmt, der sollte doch die Risiken kennen. Das Prinzip Hoffnung hat da nichts zu suchen. Hier war der Kreditnehmer der Spekulant und nicht der Kreditgeber!
Basti, noch besser: nach Möglichkeit keine Kredite!


Und immer neugierig bleiben!

http://s3.postimage.org/1zvvyhyys/Waldis_Sissi_Seiten_weiss180.jpg

Verfasst am: 10.03.2011 08:56
Marianne
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 02.09.2005
Beiträge: 1227
Meine ureigenste Meinung ist halt, für D trifft das wohl zu. Aber nicht für die ehemaligen Ostblock-Staaten. Erinnern wir uns doch mal an die Zeit nach dem Mauerfall. Was haben die westlichen Gesellschaften nicht alles getan um den ehemlaigen DDR#lern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich weiss wie es da zuging, denn ich habe von November 1989 bis Mitte 1992 in den neuen Bundesländern gearbeitet und da so Vieles mitbekommen. Mir sträuben sich heute noch die Haare wenn ich daran zurück denke.
Also immer bedenken, der Westen war immer im Vrteil und doch haben auch da die Menschen sich, wie Waldi schreibt, verspekuliert.
Wer bitte, hat denn den östlichen Ländern erklärt, was freie Marktwirtschaft ist? Und da konnte man doch so herrlich die einfachen Menschen so richtig abzocken.
Das ist und bleibt meine eigene Meinung.

Beharrlichkeit führt zum Ziel!



 
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