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oh Du schöne heile Welt


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Verfasst am: 05.10.2010 09:17
Karin
Admin
Themenersteller
Dabei seit: 17.07.2005
Beiträge: 1952
und das momentan ganz besonders in der Gegend von
Ajka/Devecser.
Dort stehen die Strassen meterhoch unter Morast von Rotschlamm, der bei der Verarbeitung von Bauxit entsteht.Dieser Rotschlamm wurde sehr umweltfreundlich in Sammelbecken gelagert (Bin erstaunt, dass bisher da noch keiner reingeflogen ist)
Durch den vielen Regen in diesem Jahr ist der Damm des Sammelbeckens gebrochen und die ganze Brühe hat die Ortschaften Kolontár und Devecser überschwemmt.
Bisher gibt es 4 Tote, 7 Vermisste und 120 Verletzte, teilweise lebensgefährlich.
Der momentane Schaden ist schrecklich, jedoch die Nachfolgeschäden sind noch garnicht abzusehen.
(Grundwasser/Flüsse)


Hier sind Bilder dazu, die m.E für sich sprechen.
http://www.kisalfold.hu/dunantul/vorosiszap_devecsernel_negy_halalos_aldozat/2181935/

Ich bin nicht unintelligent, ich hab nur Pech beim Denken!icon_wink.gif
Verfasst am: 05.10.2010 10:44
Gyuri
Admin
Dabei seit: 19.01.2006
Beiträge: 3213
Karin schrieb:

und das momentan ganz besonders in der Gegend von
Ajka/Devecser.
Dort stehen die Strassen meterhoch unter Morast von Rotschlamm, …


Die zitierte Seite ist zumindest bei mir noch viel langsamer, als UngarnInfo. sad.gif

Ich bin keiner, den es zu solchen Katastrophen hin zieht. Aber ich wüsste zu gern, ob die {8} davon betroffen ist, oder ob ich da einen großen Bogen drumrum machen soll.

Szervusztok! ………………………………… Erős Gyuri
Verfasst am: 05.10.2010 10:52
Balatonbarat
Halbungar
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Dabei seit: 11.02.2010
Beiträge: 328
Ich habe gestern in einem Gespräch in Balatongyörök gehört, dass die Straße 8 in Teilbereichen auch mit Schlamm überzogen ist.

...ein Herz für Ungarn.
Verfasst am: 05.10.2010 10:59
Balatonbarat
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 11.02.2010
Beiträge: 328
Habe hier einen Bericht gefunden:


http://www.pesterlloyd.net/2010_40/40chemieschlamm/40chemieschlamm.html

...ein Herz für Ungarn.
Verfasst am: 05.10.2010 11:41
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 717
Spon titelt auch. Nur sprechen dei von Giftschlamm: " www.spiegel.de/panorama/0,1518,721272,00.html

Toleranz ist heilbar!
Verfasst am: 05.10.2010 13:06
pitti
Halbungar
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Dabei seit: 18.02.2006
Beiträge: 2110
Karin schrieb:

und das momentan ganz besonders in der Gegend von
Ajka/Devecser.
Dort stehen die Strassen meterhoch unter Morast von Rotschlamm, der bei der Verarbeitung von Bauxit entsteht.Dieser Rotschlamm wurde sehr umweltfreundlich in Sammelbecken gelagert (Bin erstaunt, dass bisher da noch keiner reingeflogen ist)
Durch den vielen Regen in diesem Jahr ist der Damm des Sammelbeckens gebrochen und die ganze Brühe hat die Ortschaften Kolontár und Devecser überschwemmt.
Bisher gibt es 4 Tote, 7 Vermisste und 120 Verletzte, teilweise lebensgefährlich.
Der momentane Schaden ist schrecklich, jedoch die Nachfolgeschäden sind noch garnicht abzusehen.
(Grundwasser/Flüsse)


Hier sind Bilder dazu, die m.E für sich sprechen.
http://www.kisalfold.hu/dunantul/vorosiszap_devecsernel_negy_halalos_aldozat/2181935/



Liebe Karin,

das ist von Nyirád 6km Luftlinie entfernt und ich bin dort sehr oft mit einem schlechten Gefühl vorbeigefahren, nach meiner Meinung war es vorhersehbar.
In Kolontar war oder ist meine Autoreparaturwerkstatt........
Wir fahren jetzt nach Ajka zum Einkaufen und ich weiß nicht ob wir reinkommen.
Ich werde weiter berichten.
Giftig soll es nicht sein aber sehr Natronlaugenhaltig........

Mit traurigen Gruß Pitti klatsch.gif

http://pitti.ungarnportal.org/CMS/bilder/ungarnanim.gif

http://pitti.ungarnportal.org/CMS/bilder/000HP.jpg
Verfasst am: 05.10.2010 14:20
Basti
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Dabei seit: 25.02.2008
Beiträge: 1356
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/panorama/Chemie-Katastrophe-in-Ungarn-article1643851.html



WIR ROCKEN DEN BALATON!
Verfasst am: 05.10.2010 19:07
pitti
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 18.02.2006
Beiträge: 2110
Ajka scheint es verschont zu haben, ich bin bis auf 3Km am Unfallort herangekommenen und das Leben in der Stadt war ganz normal.
Viele Helikopter und Armeefahrzeuge waren aber unterwegs.......
Ich nehme mal an in Kolontar wird es schlimm aussehen und mir tun die Betroffenen Menschen und Tiere sehr Leid.........

MfG Pitti idea.gif

http://pitti.ungarnportal.org/CMS/bilder/ungarnanim.gif

http://pitti.ungarnportal.org/CMS/bilder/000HP.jpg
Verfasst am: 05.10.2010 21:19
Gyuri
Admin
Dabei seit: 19.01.2006
Beiträge: 3213
pitti schrieb:


Giftig soll es nicht sein aber sehr Natronlaugenhaltig........
Diese Aussage (sicher von Ungarn gemacht) erscheint mir aber sehr typisch für Ungarn.
Natronlauge ist sehr giftig, auch wenn sie beim Brezeln backen verwendet wird.
Auch kommen mir die verschiedenen Schutzkleidungen auf den gezeigten Bildern etwas seltsam vor.
Haben die Militärs (?) den Vollschutz nur an, um ihn auch mal zeigen zu können?
Sind das nur medienwirksame Bilder?
Sind die Leute, die nur einen einfachen Filter im Gesicht tragen, mehr gefährdet als andere?
Dann gibt es Bilder von Leuten, die überhaupt keinen Schutz haben.

"Giftig soll es nicht sein … "ist das nur zur Beruhigung der Bevölkerung, weil man sowieso nichts machen kann?

Szervusztok! ………………………………… Erős Gyuri
Verfasst am: 05.10.2010 22:23
pitti
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 18.02.2006
Beiträge: 2110
Die FrankfurterRundschau berichtet:


Roter Giftschlamm verseucht sechs Dörfer

Mindestens vier Menschen sterben, als sich nach einem Dammbruch eine Welle ätzenden Bauxit-Schlamms durch mehrere Dörfer in Ungarn wälzt Sechs Personen werden immer noch vermisst.
Der rote Schlamm ist das Abfallprodukt einer Aluminumfabrik.


„Es war grauenhaft. Die Leute, die unmittelbar in der Nähe waren, haben von acht Meter hohen Wellen gesprochen. Hier sieht es jetzt aus wie auf dem Mars. Die Flut hat Autos, Menschen, Kühe, Brücken, einfach alles mitgerissen.“ Mit diesen dramatischen Worten beschrieb einer der Einwohner der Ortschaft Kolontár die Katastrophe, die sich bereits am Montag unweit der westungarischen Stadt Győr ereignete.

Aus bisher ungeklärten Gründen hatte ein Ablagerbecken für den Giftschlamm der Aluminiumfabrik MAL AG ein Leck bekommen. Eine rote, laugige und leicht radioaktive Schlammlawine brach los und ergoss sich in einen Bach, der wegen des starken Regens in den vergangenen Tagen ohnehin schon fast über die Ufer trat. Rund eine Million Kubikmeter roter Giftschlamm vermengten sich mit dem Wasser und schwappten sintflutartig über das nächstgelegene Kolontár. Neben Kolontár wurden auch die Orte Devecser, Somlóvásárhely, Tüskevár, Apácatorna und Kisberzseny überflutet. Insgesamt ist ein Gebiet von rund 40 Quadratkilometern betroffen.

Lauge könnte Donau erreichen

Die Schlammlawine forderte bislang vier Menschenleben. Unter den Opfern ist auch ein Geschwisterpaar, ein dreijähriger Junge und ein einjähriges Mädchen. Neben den Kindern kamen bei der Schlammflut ein 35-jähriger Mann und ein Rentner ums Leben. Während der 35-Jährige ertrank, als die Schlammlawine seinen Jeep umwarf, wurde der Pensionist in seinem Haus vom Schlamm begraben. Darüber hinaus gelten sechs Bewohner Kolontárs seit Montag als vermisst. Die Zahl der Verletzten lag am Montagabend bei 113 Personen. Sechs Menschen wurden schwer verletzt, zwei Personen schweben sogar in Lebensgefahr.


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