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Gemüse Haltbar machen


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Verfasst am: 07.07.2009 19:18
Hotte
Urlauber
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 02.02.2006
Beiträge: 35
Hallo wie tut ihr euer Gemüse Haltbar machen
Tut ihr es troknen , Einlegen (Süß Sauer)
Oder wie macht ihr es
Währe über Rezepte Erfreut.
M.F.G. J.Fey

Habe letztes Jahr Zuchini süß sauer eingelegt hatt gut geschmeckt
Verfasst am: 07.07.2009 23:48
Artfactory
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.11.2008
Beiträge: 656
Wir legen es nach ungarischem Brauch ein.
Gurken, geraspelter Kohl, Paprika legen wir schichtweise in ein großes sauberes Glas oder in einen Keramiktopf. Dann schütten wir abgekochtes Salzwasser nach dem Abkühlen über das Gemüse bis es voll bedeckt ist. Darein kommen dann noch Gewürze je nach belieben, ein wenig Dill und zum Abschluss ein, zwei Scheiben Weissbrot. Das Weißbrot soll die komplette Oberfläche bedecken und sich mit der Lake vollsaugen. Anschliessend ein paar Tage in die Sonne stellen. Dadurch entsteht dann Milchsäure, die den typischen Geschmack ausmacht. Am besten legt man noch einen größeren Stein auf das Weißbrot, damit sicher gestellt ist, das alles unter der Flüssigkeit schwimmt. Das Gefäß sollte zusätzlich noch mit Folie oder Deckel bedeckt werden. Gase sollten entweichen können.

Manche schütten auch die noch kochende Lake über das Gemüse, dadurch minimiert man das Risiko, das das Gemüse verdirbt bzw. nicht länger haltbar ist, aber dadurch verliert das Gemüse an Festigkeit.

Es gibt hier auch spezielle Keramiktöpfe mit einer Rinne am oberen Rand, ähneln sehr den deutschen Sauerkraut - Töpfen.. In die Rinne gibt man Wasser. Der Deckel muss dann mit seinem Rand in die Rinne mit Wasser gesetzt werde. Hierdurch wird erreicht, das Gase entweichen können aber von aussen keine Luft oder Bakterien in den Topf gelangen können.

Man sollte täglich kontrollieren, ob sich schon genug Säure gebildet hat. Bei schlechterem Wetter kann es schon mal eine Woche dauern. Gabi hat da ein Auge für, wenn es gut ist, dann nimmt sie das Weissbrot raus oder filtert die Lake so dass nur noch Gemüse und saubere klare Lake im Behälter sind, das kommt dann in einen kühlen Raum oder Kühlschrank.

Verfasst am: 08.07.2009 13:50
Artfactory
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.11.2008
Beiträge: 656
Wurzelgemüse wie Möhren, Petersilienwurzeln, Sellerie und Rettich haben wir früher in Eimern voller Sand im Keller gelagert.
Verfasst am: 08.07.2009 15:01
Rüdiger
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 02.02.2006
Beiträge: 1116
Artfactory schrieb:

...und zum Abschluss ein, zwei Scheiben Weissbrot. Das Weißbrot soll die komplette Oberfläche bedecken und sich mit der Lake vollsaugen.


Mir wurden auch schon Kartoffelscheiben empfohlen. Da sollte die Brühe nicht so trüb werden. Beim Test habe ich aber keinen wesentlichen Unterschied festgestellt.

Wenn ich kovasos uborka gemacht habe, gieße ich die Brühe ab, nehme den Dill und die Gewürze aus dem Glas, koche die Brühe mit etwas Salzzugabe ab und schütte sie nach dem Erkalten wieder über die Gurken. So halten die sich nicht nur ein paar Wochen, sondern über den ganzen Winter.
Verfasst am: 08.07.2009 15:37
Lesepetra
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 12.05.2006
Beiträge: 1510
Artfactory schrieb:

Wurzelgemüse wie Möhren, Petersilienwurzeln, Sellerie und Rettich haben wir früher in Eimern voller Sand im Keller gelagert.


für frisches lagerfähiges wintergemüse ist das auch heute noch die gebräuchliche Variante.
andere Gemüsesorten kann man auch einfrosten oder einkochen.
lg
Lesepetra
Verfasst am: 08.07.2009 15:39
Lesepetra
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 12.05.2006
Beiträge: 1510
Rüdiger schrieb:

Artfactory schrieb:

...und zum Abschluss ein, zwei Scheiben Weissbrot. Das Weißbrot soll die komplette Oberfläche bedecken und sich mit der Lake vollsaugen.


Mir wurden auch schon Kartoffelscheiben empfohlen. Da sollte die Brühe nicht so trüb werden. Beim Test habe ich aber keinen wesentlichen Unterschied festgestellt.

Wenn ich kovasos uborka gemacht habe, gieße ich die Brühe ab, nehme den Dill und die Gewürze aus dem Glas, koche die Brühe mit etwas Salzzugabe ab und schütte sie nach dem Erkalten wieder über die Gurken. So halten die sich nicht nur ein paar Wochen, sondern über den ganzen Winter.


guter Tip. Frage: kommen die gewürze anschließend wieder dazu?
fragt Lesepetra smile.gif
Verfasst am: 08.07.2009 19:46
Rüdiger
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 02.02.2006
Beiträge: 1116
Ich habs nicht gemacht.

Kleiner Nachteil bei der ganzen Sache ist, dass die Gurken bei meinem System ein bisschen salziger werden. Dafür bleiben sie aber schön fest.
Verfasst am: 08.07.2009 23:56
Ungarnfreund
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 21.06.2007
Beiträge: 599
Ich habe mal eine andere Frage, die Kartoffeln aus Deutschland halten sich immer sehr lang, aber die guten, roten aus Ungarn treiben immer sehr schnell.

Woran liegt das?

An der Sorte?

Werden die deutschen Kartoffeln bestrahlt?

Oder irgendwelche Chemie?

Gruß

Michael

Mein Blog (in arbeit):

www.szeged.de



 
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