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Kamin


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Verfasst am: 14.10.2010 16:52
Willipitschen
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 2059
ZITAT
Dadurch sich wir natürlich langfristig auf Holzfeuer festgelegt.
 
Außerdem, lieber Willi, finde ich einen Holzstapel im Garten viel
attraktiver als ein Kohlehaufen und die Hummeln etc. haben auch noch

Übrigens: Wir hatten in der Stadt keinen Garten, unsere Kohlen lagen im Keller

Darum ging es ja eigentlich nicht, in Ostdeutschland gibt es die meisten Kachelöfen, und die werden in der Regel mit Braunkohle beheizt.
Die in Städten wohnen, können sich kein Wald anbauen.Die greifen eben zu den preiswertesten Brennmitteln, und das sind die Briketts. Auch ich bin nach dem Krieg mit Kohle groß geworden, wir haben noch Schlamm verheizt.
Es gab bei uns( Auch Steinkohlerevier) Fettschlamm, der aus Kohlenstaub gemacht wurde.
Natürlich werden die Kachelöfen durch den Einbau von Heizungen immer weniger.
Auch ist es richtig was Benni schreibt, aber vergessen wird dabei, das die Braunkohle nicht für Kachelöfen abgebaut, sondern für die Verstromung.Die paar Kachelöfen werden da kein grosses Unheil anrichten.
Dadurch haben wir bei Eschweiler einen sehr schönen See bekommen, den Blausteinsee.
Eine Stromgewinnung nur durch nachwachsende Rohstoffe halte ich für nicht möglich.
Man wird immer noch so nebenbei andere Ernergiequellen haben müssen.
Bin heute an einen Windpark vorbei gefahren, habe an meinen Sohn gesagt, heute gibt es kein Fernsehen, alle Mühlen standen still.

Die Zeiten ändern sich eben laufend, das man nicht mehr mitkommt.
Mein erster Turbodiesel war Umweltfreundlich, was mich gefreut hat,
denn ich durfte ihn ein Jahr Steuerfrei fahren
Ohne das das etwas an den Fahrzeug geändert wurde, war es 5 Jahre später ein Stinker, und ich mußte 50 % mehr Steuern bezahlen.
Ob das Auto dadurch uUmweltfreundlicher wurde, ist mir nicht bekannt.

Das Auto was man heute kauft, müßte demnach erst in 5 Jahren gebaut werden.

.

viele Grüsse
Willipitschen

http://up.picr.de/3847845.jpg

Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich! Bertolt Brecht
Verfasst am: 15.10.2010 11:02
gerkaiser
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 718
Die von Dir beschriebenen Erfahrungen sind mir nicht fremd. Ich bin gebürtiger Düsseldorfer wo es in den Fünfzigern ähnlich gewesen sein muss wie in Aachen. Allerdings wurde hier hauptsächlich mit Steinkohle geheizt. Eierbriketts erinnere ich mich, so in Eiform gepresster Kohlestaub. Aber auch die großen Brikett´s gab es zu kaufen. Habe ich letztens auch wieder in einem Baumarkt gesehen. Steinkohle hat nicht so gestunken und war sauberer als Braunkohle.

Braunkohle habe ich in den Sechzigern kennengelernt. In dieser Zeit habe ich einige Jahre in Istanbul gewohnt, damals noch eine 4 Millionenstadt die alle mit Braunkohle geheizt haben. Das war im wahren Wortsinn atemberaubend. Wenn man von der jeweils anderen Meeresseite kam, sah man schwefelgelben Smog wie ein Glocke über der Stadt wabern und wenn es regnete war alles rußig. Auch daher meine Abneigung gegenüber Kohle im allgemeinen und Braunkohle im besonderen.

Garten habe ich in Ungarn, dafür fehlt mir dort der Kohlekeller Ein weiteres Argument für Holz. biggrin.gifcheers.gif


Toleranz ist heilbar!
Verfasst am: 15.10.2010 13:47
Willipitschen
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 2059
Gut, wenn die ganze Stadt so heizt mag es schon so sein. Doch ich habe so eine Smogdecke auch immer gesehen, wenn ich nach Barcelona kam, da hat im Sommer keiner geheizt.
Auch ich war bis gestern immer für erneuerbare Energien, bis ich heute gehört habe, das die Sponsoring von den Erneuerbaren Energien von 2 Ct auf 3,5 Ct erhöht wird pro KW/h.
Selbst der Kohlepfennig war mir schon ein Dorn im Auge, genau so wie das Berliner Notopfer, oder den Soligaritätszuschlag
Jetzt überlege ich schon, ob ich mir nicht in einen Bauhaus ein Generator kaufe, um mir eben nur Strom zu machen, wenn ich den auch brauche.
Die Regierung macht es sich da einfach, wenn es nicht nach ihren Träumen läuft, dann erheben sie einfach eine Sondersteuer. Und diese Steuer wird dann nochmals mit der Mehrwertsteuer besteuert.
Wenn etwas sich wirtschaftlich nicht rechnet, wird es subventioniert.
Auch nicht der richtig Weg.



viele Grüsse
Willipitschen

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Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich! Bertolt Brecht
Verfasst am: 15.10.2010 19:47
bennie
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 05.02.2006
Beiträge: 666
Nur ein viertel von die gebrauchte strom ist aus braunkohle das ist umgerechnet nur 7 miljard Euro. fur diesen sieben miljard wird das landschaftbild fur immer zerstöhrt.
Ich bin kein moraalprediger aber ich wil gerne etwas mehr bezahlen wenn ich meine enkelkinder noch ein schones stuck wald sehen lassen kan, wo noch hirsche, eber, fux und was noch alles lebt. wo ich blauberen pflücken kan, und last but not least, wo ich mich stundenlang erholen kan.

Aber dies alles war nicht die absicht meines artikel sondern nur mal lesen lassen
das so ein kaminofen nicht algemein bekant ist und wenn man damit zu tun bekommt, mann so ungefehr weis wie zu heizen. oder vielleicht ist etwas dazwischen das noch unbekannt war.


Nur wenn man alles versucht hat, kan man sagen:Es ist Unmöglich
Verfasst am: 15.10.2010 20:05
Willipitschen
Halbungar
Durchflieger
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 2059
Ja Benni, dagegen ist ja nun auch nichts zu sagen, doch wie du auch weißt, verschieben sich die % sehr stark.
Als ich jung war, wurde der größte Teil Strom aus Braunkohle gemacht. Dann kamen Atomkraftwerke, Windräder, Photovoltaik, das hat dazu geführt, das die Verstromung der Braunkohle immer mehr zurück ging.
Die Abbaustellen in der DDR sind zum größten Teil geschlossen worden.
Obwohl ich nicht so eine grosse Gefahr in der Verstromung der Braukohle sehe.
Wenn wir nur noch Strom aus alternativen Rohstoffen haben, dann wird der Strom zum Luxusartikel, viele werden sich den dann nicht mehr leisten können.
Sehr vieles wird an den Mäntelchen Umwelt aufgehängt, aber nicht immer ist das die Realität.

Kaminöfen, bekannt in Deutschland unter den Namen Berliner Ofen,gab es ist Ostdeutschland fast ausschließlich.
Und wenn jetzt alle mit Holz heizen, dann ist es die Frage, ob unsere Enkelkinder noch einen Wald sehen.

Solange es nur einzelne machen ist das eben kein Problem, weder bei Holz, noch bei Braunkohle, die Masse bringt die Gefahr.

viele Grüsse
Willipitschen

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Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich! Bertolt Brecht
Verfasst am: 15.10.2010 21:05
bennie
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 05.02.2006
Beiträge: 666
Holz trocknen.
Das zu verbrennendes holz soll trocken sein. Die feuchtigkeit in holz wird in prozentsatz zum ausdruck gebracht.
Frisch gesägtes holz hat ein prozentsatz von etwas 50%. Nach ein jahr hat es ein rückgang von etwa 25% und nach zwei bis drei jahren ein prozentsaztz von 15%.
Guttes brennholz hat ein feuchtigkeitsgehalt von weniger als 20%. Unzureichend getrocknetes holz raucht sehr und verursacht schaden an den kanal und dabei kommt das es ein negative auswirkung hat auf die verbrennung. Das es noch nicht gut getrocknet ist spurt mann daran das es zist .

Getrocknetes holz bedeutet, das der saft die von natur im baum anwesend ist verdampft ist.
Es ist nicht so sehr die aussenseite(regenwasser) aber safte wie tanin, harz und so weiter.
Um das alles aus dem holz zu bekommen sollte es zwei bis drei jahren in einer gut vor regen geschützter stelle gelagert werden.

Feuchtigkeit reduziert die energiewert von holz und verlangsamt die verbrennung.
Das vorhanden sein von große mengen an wasserdampf senken die temperatur der verbrennungsgase und verursachen unverbrennte gasen und kleine partikel verschiedener arten, und führen zu umweltverschmutzung.

Lagern:
Brennholz kan mann am besten gespalten lagern.
Stücke von etwa 13 bis 18 cm durchmesser sund gut.
Kaufe uder wenn mann selber holz zu sägen hat brennholz fur die erste zwei jahren. Am ende der ersten heizperiode, wieder holz kaufen oder sägen fur das dritte jahr, so kan das gelagerte holz gut trocken.

Tips für das speichern von brennholz:

Schutzen vor regen.
Lagern von holz am liebste +/_ 10 cm vom boden, so kommt wenig feucht rein.
Sorgen das der wind freien zugang hat, das fördert die trocknung.

Holz kan man lagern unter einen dach, ein par dachziegel oder ein stück plasticfolie, das bietet auch ein herforagenden schut.
In der garage oder in einer scheune wird es kaum gut trocknen und es besteht die möglichkeit das da durch ungeziefer angezogen wird.
Es gibt da verschiedene kieferarten die sich wohlfuhlen in so ein umgebung.




Nur wenn man alles versucht hat, kan man sagen:Es ist Unmöglich
Verfasst am: 15.10.2010 21:14
bennie
Halbungar
Durchflieger
Themenersteller
Dabei seit: 05.02.2006
Beiträge: 666
Das mit dem abbau stimmt nicht so ganz. schau dir mal diesen link an.

http://www.lausitzer-braunkohle.de/ Dan kannst du lesen das es noch immer viele orten gibt die mit tagebau zu tun haben oder bekommen.

Nur wenn man alles versucht hat, kan man sagen:Es ist Unmöglich



 
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