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Was heisst eigentlich "Jagen" ?

Schon seit Urzeiten wurde von Menschen gejagt. Die Jagd diente hauptsächlich zur Nahrungsversorgung und lieferte neben Fleisch wertvolle tierische Nebenprodukte wie Knochen und Felle.

Da Jagen in unserer Zeit nicht mehr zur Beschaffung von Nahrung dient, und somit gleichbedeutend mit überleben ist, sollte der Grundgedanke des Jagens eigentlich auf den Natur- und Tierschutz ausgerichtet sein.

Es gilt, überlieferte Jagdkultur und die Tradition zu wahren, sie gleichzeitig aber mit der modernen, sich stets weiterentwickelnden Welt, zu verbinden. Jagen heißt auch, Kenntnisse über das bejagte Wild zu besitzen und ein guter Schütze zu sein.

Der Mensch neigt gern dazu diese ethischen Aspekte zu vergessen und es steht nur noch der Ehrgeiz im Vordergrund die meisten, grössten und schönsten Trophäen zu besitzen. Nur ein Miteinander von Mensch und Natur kann dafür sorgen, dass es eine Zukunft geben wird.

Schon in den Jahren vor der Wende hatte man erkannt, welch wichtige Devisen-Einnahmequelle es ist, die Jagd für westliche Jäger in Ungarn zu erlauben.

Damals lag die Vergabe der Reviere, die Trophäenbewertung und sämtliche administrative Abwicklung noch unter der Oberaufsicht der MAVAD.

Seitdem hat sich viel verändert und die forstwirtschaftlichen Betriebe gestalten in eigener Regie Jagden für in-und ausländische Jäger.

Die waldreichen Gebirgslandschaften Ungarns, die weiten Ebenen, der Donaustrom und die zahllosen Flüsse, bieten für die Jagd gute Voraussetzungen.

Auch in Ungarn ist das Bejagen von Wildtierarten gesetzlich geregelt.

Ausländische Staatsangehörige müssen in ihrem eigenen Land eine Jagdprüfung absolviert haben und den Nachweis vorlegen, dass sie eine Lizenz zum Besitz einer Jagdwaffe haben.

In Ungarn ist nur die Jagd mit Jagdgewehren, Pfeil und Bogen und die Beizjagd erlaubt.

Der Hirsch wird vornehmlich im Bakony-Wald, im Buekk-, im Matra- und im Vértes-Gebirge gejagt; aber auch in den Donauauen, besonders im Gemencer Wald bei Mohács.

Rehwild kommt in den Waldgebirgen, aber auch in der großen Tiefebene vor.

Die Jagd auf Schwarzwild ist das ganze Jahr über auf Keiler erlaubt und findet vorwiegend in den nordungarischen Bergwäldern statt.

Damwild jagt man zwischen Balaton und Donau, sowie auf Mufflon im Mátra- und Pilisgebirge.

Der Hase ist überall anzutreffen, am häufigsten aber in der ungarischen Tiefebene.

Auf Fasan und Rebhuhn geht man in der Zeit von Mitte Oktober bis Ende Dezember.

Hinsichtlich der auf eine Flächeneinheit bezogenen Zahl der Fasane und der Jagdbeute pro Jäger nimmt Ungarn den ersten Platz in der Welt ein. Dies ist auch der künstlichen Auffüllung des Bestandes zu verdanken. Die Jagd auf den Fasan, der sich gern in Auwäldern und Gebüschen aufhält, kann gut mit der Jagd auf Rebhühner kombiniert werden.

Wasservögel, Wildgänse, Stockenten findet man in der Hortobágy Puszta, Velencei-See, Kisbalaton und an den Donauinseln.

Na, dann bliebt nur noch zu wünschen

 

 

 

Waidmannsheil

 
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