Im Strassenverkehr und im Transportwesen Ungarns spielte auch nach dem 2.Weltkrieg noch lange Zeit das Pferdefuhrwerk eine wichtige Rolle bei der Lieferung von Waren.
Beim Gütertransport entfaltete sich schon damals ein starker Konkurrenzkampf zwischen Bahn und LKW.
Anfang der fünfziger Jahre begann eine kraftvolle Entwicklung auf dem Gebiet des Güter- und Personenverkehrs per LKW bzw. Buss.
Sichergestellt wurde dies durch die Serienfertigung von LKW´s durch die Csepelwerke, die Rába-Werke in Györ und durch die Autobusse von IKARUS.
Ganz anders war die Lage dagegen bei den PKW´s. Anfang der 50ger Jahre gab es in Ungarn kaum PKW-Verkehr und schon garkeine Firmen, die PKW´s bauten. Um der sprunghaft ansteigenden Nachfrage nach PKW´s gerecht zu werden, wurden Zsiguli, Skoda, Trabant, Wartburg und andere PKW-Marken aus den "sozialistischen Bruderländern" importiert.
Da auch dies nicht in ausreichendem Maße möglich war, begann man 1986 in Hódmezővásárhely mit dem Bau eines PKW`s mit dem Namen "Puli".
Von diesem Klein(st)-Wagen wurden innerhalb von 8 Jahren insgesamt 1740 Stück gefertigt. Danach wurde die Produktion eingestellt, die Firma geschlossen.