| |

Johann von Kempelens Sprechmaschine

Was für uns heutzutage etwas ganz alltägliches ist, nämlich Töne, sei es Sprache oder Musik, zu speichern oder über lange Entfernungen zu schicken, ist ein alter Wunsch der Menschheit. An der Imitation der menschlichen Sprache wird ja noch heute gearbeitet.
Um Sprache weiterzuleiten oder zu speichern waren die ersten Ideen lange Röhren. Damit wurden dann Systeme erschaffen, die gestellte Fragen beantworten konnten. Im 18. Jahrhundert folgten dann physikalische Entdeckungen, die zum weiteren Verständnis beitrugen. Da es auch die Zeit der Aufklärung war, versuchte man den Menschen maschinell "nachzubauen". 

In dieser Zeit baute ein gewisser Johann von Kempelen, auf der Basis der Entwicklungen von Christian Gottlieb Kratzenstein, seine Sprechmaschine.
Der Gedanke dahinter war, (taub-)stummen eine Möglichkeit zu geben, sich mit ihrer Umwelt zu verständigen. Diese Sprechmaschine wurde von ihm so weit entwickelt, das sich damit sogar ganze Sätze sprechen liessen, wobei allerdings die lateinische, italienische oder französische Sprache zu bevorzugen gewesen sein sollte. Die deutsche Sprache sei um einiges schwerer. 

|
|