Ungarn, Land und Leute
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Pécsvárad

PécsváradZur Zeit der ungarischen Landnahme im Karpatenbecken befand sich hier ein wichtiger Rastplatz des Fürsten Árpád, zu dessen Schutz eine der Erdburgen in Pécsvárad errichtet wurde. Zur Zeit des Großfürsten Géza entstand im 10. Jahrhundert in der Burg ein aus Palast und Kapelle bestehender Herrensitz aus Stein, der den Stürmen der Zeit trotzte. Sephan, der erste ungarische König gründete 1015 im Herrensitz ein Kloster und stiftete ihm ausgedehnte Ländereiein. In dem Flügel des Herrenhauses lebten die Benediktiner als OrdensBrüder. Hundert Jahre später wurden Kloster und Kapelle aufgestockt. Mitte des 13. Jahrhunderts entstand an der Südflanke der Siedlung eine neue, größere Kirche. Im 15. Jahrhundert empfahl König Matthias Pécsvárad, das reichste und ruhigste Kloster des Landes den Aebten. Die Türken besetzten das Koster 1543, die OrdensBrüder hatten es verlassen und es zerfiel. Auf seinen Ruinen ließ 1729 Bischof Zindendorf, Abt zu Pécsvárad, das in der nordwestlichen Ecke des Burghofes stehende Gebäude erbauen, der heute einzige unversehrte Turm erhielt auch damals seine jetzige Form. Die als Denkmal wiederhergestellte Abtei präsentiert sich heute als interessantes Museums- und Hotelensemble.

István Király Szálloda és Vármúzeum, 7720 Pécsvárad, Vár u. 45, Tel. 72/465-121

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Quelle: Burgen, Kastelle und Schlösser in Ungarn - Ungarisches Tourismusamt
 tourinform@hungarytourism.hu

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