Ungarn, Land und Leute
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Nosvaj

BarockschlossNoszvaj hat sich  wegen seiner malerischen Lage, der guten Luft, der Nähe der barocken Stadt Eger mit ihren vielen Denkmälern und last but not least, dem herrlichen kleinen Barockschloss mit dem angeschlossenen Hotel und Bildungszentrum zum beliebten Erholungsort entwickelt. Noszvaj war schon 1248 eine Siedlung, die zum Bistum Eger gehörte. Das als Miniatur-Meisterwerk des ungarischen Schlossbaus zu bezeichnende barocke Familienschloss ließ Sámuel Baron Szepessy zwischen 1774-78 bauen. Der Bau hatte ihn so hoch verschuldet, dass er vor Beendigung der Bauarbeiten das Schloss 1782 an Anna Baronin Vécsey und ihre Familie verkaufen musste. Das Schloss wurde aber weder nach seinem Erbauer, noch nach seinen Besitzern, sondern nach dem zweiten Gatten der Baronin, dem französischstämmigen Marquis de la Motte benannt. Der Grund ist wohl darin zu finden, dass der Marquis die schönen Fresken im Inneren des Gebäudes aufgrund französischer Musterbücher gestaltet hatte, die den einzelnen Saelen eine unverkennbar französische Atmosphäre verliehen. Von der Hauptstrasse des Dorfes gelangt man durch das schmiedeeisene Tor in den französischen Garten. Die Prunktreppen des Gartens führen in die Sala Terrena mit der laubenähnlichen Wandmalerei. Aus diesem stimmungsvollen Vorraum fürht eine elegante Treppe nach oben, das Deckenfresko des hiesigen Vorraumes verewigt den Siegeszug der Aurora von Lukás János Kracker und an den Seitenwänden werden römische Goetter in architektonischen Formen verhöhnt. Durch die mittlere Tür tritt man in den Prunksaal, wo man die mit Blumengirlanden verzierten Vasen der an die Seitenwände gemalten Nischen und die Fresken über Szenen des Weingenusses bewundern kann. Der stimmungsvollste Raum des Schlosses ist das sogenannte Vogelzimmer.

De la Motte Kastélyszálló, 3325 Noszvaj, Dobó út 10. Tel./Fax: 36/463-017

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Quelle: Burgen, Kastelle und Schlösser in Ungarn - Ungarisches Tourismusamt
 tourinform@hungarytourism.hu

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