Ungarn, Land und Leute
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Martonvásár

MartonvásárDie Grundsteinlegung des Domänenzentrums und die Entwicklung zu einer Musterwirtschaft ist Vater und Sohn Antal Brunswick zu verdanken, die am Hofe von Maria Theresia bzw. Joseph II. eine glänzende Beamtenlaufbahn eingeschlagen hatten. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert brachten sie ihren neuen Besitz zum Erblühen. Die Pläne zu dem ursprünglich barocken Schloss stammen mit größter Wahrscheinlichkeit von dem bekannten Architekten der Wiener Hofkammer Joseph Thallherr. Die dazugehörige barocke Kirche wurde vom Pester József Jung entworfen, die Fresken stammen von Johann Cymbat. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss aufgestockt, in der zweiten Hälfte nach englischem Muster im neogotischen Stil umgebaut. Das sorgfältig renovierte Schloss und seine Nebengebäude werden von einem großen englischen Garten umgeben, der gleichzeitig der wissenschaftlichen Forschung und der Kunst dient. Der ehemalige Besitz der Familie Brunswickist heute Heimstatt des Agrarforschungsinstitutes der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Freundschaftliche Bande verknüpften den Musikliebhaber Graf Anton Brunswick junior mit dem unsterblichen deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven und so wurden fünf Raeume des Schlosses zu einem Gedenkmuseum eingerichtet.

Beethoven Emlékmúzeum, MTA Mezõgazdasági, Kutatóintézete), 2462 Martonvásár, Brunszik u. 2, Tel. 22/460-213

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Quelle: Burgen, Kastelle und Schlösser in Ungarn - Ungarisches Tourismusamt
 tourinform@hungarytourism.hu

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