Ungarn, Land und Leute
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Hätten Sie es gewusst ?

PalatcsintaPalatcsinta: (Palatschinken) Die Herkunft der in Ungarn so beliebten dünnen Pfannkuchen ist nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich hat sich die Palatschinke aus der römischen placenta entwickelt, einem kleinen runden Kuchen, der anstelle von Brot gegessen wurde. Palatschinken kommen in Ungarn, ob süß oder salzig, in einer unüberschaubaren Variantenvielfalt auf den Tisch. Man reicht sie als Vorspeise, als Hauptgericht und zum Dessert. Sie werden nicht nur in ihrer klassischen runden Form als Pfannkuchen serviert, sondern kommen auch als Nudeln oder Torte auf den Tisch. Manchmal hüllt man sie in Panade und backt sie in heißem Fett aus. Dass dieser Verwandlungskünstler in Ungarn von Armen und Reichen gleichermassen geschätzt wird, ist sicherlich damit zu erklären, dass seine Zutaten für jedermann erschwinglich und meistens auch im Haus vorrätig sind. Palatschinken werden heiß gegessen. Wer auf gute Umgangsformen bedacht ist, reisst sie mit einer Gabel in Stücke. Wer es nicht so genau nimmt und mehr Komfort schätzt, nimmt ein Messer zu Hilfe.
Pástor (Hirte): Pferdehirt = csikós, Rinderhirte = gulyas, Schweinehirte = disznó, Schäfer = juhász, junger Schäfer = juhász bojtár

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Quelle: Ungarische Spezialitäten - Culinaria Könemann/ Anikó Gergely, Christoph Büschel Ruprecht Stempell